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SaarLorLux Magazin Frühjahr 2025

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PR-Anzeigen PR-Anzeigen affaire&investissement 12 TraSaar - Teilprojekt 3 Digitalisierung und Automatisierung Umfrage zu den zukunftsträchtigsten Technologien für den Wirtschaftsstandort Saarland Ein Blick auf die derzeitige Situation Der saarländische Automotive-Sektor befindet sich aufgrund des technologischen Wandels vom klassischen Verbrennungs-motor hin zu alternativen Antriebs-technologien in einer Phase tiefgreifender Transformation. Besonders kleine und mittlere Unternehmen stehen vor erheblichen Herausforderungen, da sich die etablierten Produktionsprozesse grundlegend ändern werden. Zur Stärkung der regionalen Wertschöpfung und zur Sicherung der Beschäftigung in der Region ist es entscheidend, innovative Strategien, Methoden und Lösungsansätze zu entwickeln. Diese sollen einen möglichst reibungslosen und nachhal- tigen Übergang von bestehenden Produktfamilien hin zu neuen Technologien innerhalb der vorhandenen Produktionsinfrastrukturen gewährleisten. TraSaar: Inhalt und Ziele des Teilprojekts „Automatisierung und Digitalisierung“ Das Projekt „Transformationsnetzwerk Saarland - TraSaar“, im Rahmen der Fördermaßnahme Transformationsstrategie für Regionen der Fahrzeug- und Zuliefererindustrie“ des Bundes-ministeriums für Wirtschaft und Energie, zielt darauf ab, das Saarland im Strukturwandel zu einer führenden Region für hochqualifizierte und innovative Technologieentwicklung zu transformieren. Im Rahmen des Teilprojektes “Automatisierung und Digitalisierung (TP3)” unterstützt das ZeMA - Zentrum für Mechatronik und Automatisierungstechnik gGmbH (Forschungsbereich Montage-systeme) - im Rahmen eines Unterauftrags. Durch die gemeinschaftliche Arbeit soll eine Transformationsstrategie für das Saarland im Bereich Digitalisierung und Automatisierung entwickelt und passende Umsetzungsschritte konzipiert werden. Zentraler Bestandteil des Teilprojektes ist die Erhebung derzeitiger Bedarfe der saarländischen Industrie mit Bezug auf notwendige Qualifikationen der Mitarbeitenden. Umfrage zu den Zukunftstechnologien am Wirtschaftsstandort Saarland Hierzu wurden zukunftsweisende Technologien im Betrachtungsbereich analysiert und in einer Technologie-landkarte gruppiert. Berücksichtigt werden die Themenfelder Digitaler Zwilling, Produktionsplanung, Assistenzsysteme sowie wandlungsfähige und agile Systeme. Aufbauend darauf wurde in Zusammen-arbeit mit der GeTS ein Fragebogen mit dem Zweck der Erhebung der konkreten Relevanz dieser Technologien für saarländische Unternehmen entwickelt. Inhaltlich konnte dabei auf existierenden Umfragen, bspw. der Initiative Mittelstand-Digital aufgebaut werden. In einer durchgeführten Umfrage wurden Personen aus 44 saarländischen Unternehmen, unterschiedlichster Größe Abbildung 1 Darstellung der Relevanz von Technologien gegenüber ihrer derzeitigen Anwendung in saarländischen Unternehmen (29%: 25-500 Mitarbeitende, 27%: mehr als 500 Mitarbeitende, 20%: 50-249 Mitarbeitende) befragt. Hierbei geht aus der Auswertung der Umfrage hervor, dass hauptsächlich leitende Positionen wie Geschäftsführung oder Abteilungsleitung adressiert wurden. Weitere genannte Positionen, der Umfrageteilnehmer waren Technischer Leiter, Planungsingenieur aber auch Betriebsräte. Zu den Branchen der befragten Unternehmen lässt sich festhalten, dass diese sich auf Maschinenbau, Automotiv, IT, Elektroindustrie, Metallerzeugung, Logistik und Produktion aufteilen. Die Umfrage (siehe Abbildung 1) zielt auf die Differenz der eingeschätzten Relevanz bestimmter Technologien im Betrachtungs-kontext bezugnehmend zur aktuellen Anwendung in Unternehmen ab. Ein positiver Wert veranschaulicht, dass die Relevanz einer Technologie von den Befragten höher eingestuft wird als ihr derzeitiger Anwendungsgrad in den jeweiligen Unternehmen. Ein negativer Wert wird dann erreicht, wenn Unternehmen die jeweilige Technologie bereits im Unternehmen umgesetzt haben, diese zukünftig jedoch als weniger relevant ansehen. Demnach kann aus Abbildung 1 geschlussfolgert werden, dass die Technologien Assistenzsysteme, Künstliche Intelligenz, Digitaler Zwilling, 5G und Robotik zu den zukunftsträchtigsten Technologien für den Wirtschaftsstandort laut Umfrageergebnis zählen, derzeit jedoch wenig bis kaum praktische Umsetzung in den Unternehmen finden. Damit schließen sich die Ergebnisse an relevante Studien an. So führt auch der Branchenverband der deutschen Informations- und Telekommunikations-branche Bitkom e.V. in der Studie 1 zu den bedeutendsten Technologien für die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen die Technologien Internet of Things und Big Data, 5G, Robotik und Künstliche Intelligenz auf. Fehlender Startimpuls, interne Umsetzungsprobleme und Fachkräftemangel finden sich unter den meistbenannten Hemmnissen Es schließt sich die Fragestellung an, woran derzeitige Umsetzungen scheitern, wohlgleich die Befragten die jeweiligen Technologien für relevant erachten. Abbildung 2 zeigt dahingehend eine ergänzende Erhebung. So werden als Top 3 der derzeitigen Hemmnisse ein fehlender Startimpuls, der Fachkräftemangel sowie interne Umsetzungsprobleme benannt. Aus diesen Hemmnissen kann die Notwendigkeit zur Aus- und Weiterbildung zukünftiger und derzeitiger Beschäftigter für die benannten Technologien abgeleitet werden. Die erfolgreiche Umsetzung zukünftiger Projekte ist direkt mit dem in den Unternehmen nutzbaren Wissen zu diesen Technologien verknüpft. Nur durch den gezielten Aufbau technologischer Kompetenzen kann die saarländische Automobil- und Zulieferindustrie die Chancen der Digitalisierung und Automatisierung effektiv nutzen. Der Erfolg künftiger Projekte hängt maßgeblich davon ab, wie gut Unternehmen die Potenziale dieser Schlüsseltechnologien ausschöpfen können. Weiteres Vorgehen im Teilprojekt In einem weiteren Schritt soll nun analysiert werden, welche Wissensbausteine notwendig sind, um relevantes Wissen bzgl. der Fokus-Technologien (siehe Ab- Abbildung 2 Hemmnisse der saarländischen Unternehmen bzgl. der Umsetzung von Technologien bildung 1) zu vermitteln. Zur nachhaltigen Implementierung dieses Wissens in den Unternehmen soll hierzu aufgezeigt werden, welche Berufsgruppen (Ausbildungsberufe) vornehmlich in den nächsten Jahren in der saarländischen Industrie tätig sein werden. Eine Analyse erfolgt auf Basis aktueller Ausbildungszahlen am Standort. Die Integration relevanter Wissensbausteine in die berufsbegleitende Ausbildung dieser Berufsgruppen dient der langfristigen Verstetigung. Weitere Infos ZeMA gGmbH Eschberger Weg 46 D-66121 Saarbrücken www.zema.de https://montagesysteme.zema.de/ TraSaar - Netzwerk für Transformation Weitere Infos INFO Sie haben Interesse an den Angeboten vonn TraSaar? Weitere Informationen, Kontaktdaten finden Sie hier: www.TraSaar.saarland trasaarnetzwerk GeTs - Netzwerk TraSaar Konrad-Zuse-Straße 13 66115 Saarbrücken Tel 0681 38 75 11-00 SCAN MICH! affaire&investissement TraSaar - Netzwerk für Transformation 13 SaarLorLux MAGAZIN 1 Bitkom e.V. (2024): Digitalisierung der Wirtschaft SaarLorLux MAGAZIN

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