beauté wellness&médecine 46 Premiere am UKS Erste OTA-Absolvent:innen beauté wellness&médecine 47 Neue Ausbildung saarlandweit erstmalig am UKS abgeschlossen: Operationstechnische Assistenz Julia Frick und Alin Neff haben in diesem Frühjahr ihre dreijährige Ausbildung zur Operationstechnischen Assistentin (OTA) am Universitätsklinikum des Saarlandes (UKS) abgeschlossen. Sie gehören damit zu den ersten OTAs im Saarland, die nach der staatlichen Anerkennung in diesem Beruf ausgebildet wurden. Beide sind nun am UKS in den Arbeitsalltag gestartet und verstärken die Teams im Zentral-OP. „Schwester, Tupfer bitte“ - in unzähligen Filmen gibt es diese Szenen: Der Chirurg wird als rettender Held dargestellt, während die Assistenz scheinbar nur Instrumente anreicht. Über solche Klischees können Alin Neff und Julia Frick jedoch nur schmunzeln. Die Realität sieht anders aus: „Die Arbeit im OP funktioniert nur gemeinsam. Es braucht Menschen aus unterschiedlichen Disziplinen, die eng zusammenarbeiten. Als OTAs sind wir eine zentrale Berufsgruppe und sorgen für einen reibungslosen Ablauf der Operationen“, erklärt Julia Frick. „Die Operationstechnische Assistenz bereitet Instrumente und Geräte vor, reicht diese während der Operation an, übernimmt Springertätigkeiten und kümmert sich anschließend um die Entsorgung bzw. Weitergabe des OP-Materials zur Sterilisation“, ergänzt Alin Neff. Dabei gibt es tausende verschiedene OP-Instrumente: von Skalpellen, Pinzetten und Klemmen bis hin zu hochspezialisierten Instrumenten der unterschiedlichen Fachdisziplinen. OTAs müssen diese Instrumente genau kennen, benötigen umfangreiches Fachwissen und arbeiten hochkonzentriert. „Unser Augenmerk liegt ebenso auf Patientensicherheit und Hygiene. Zu unseren Aufgaben gehören auch die Dokumentation und Nachbereitung“, so Neff. Dass nun, drei Jahre nach Einführung der staatlichen Anerkennung, die SaarLorLux MAGAZIN ersten elf OTAs ihr Examen am UKS feiern konnten, sei vor allem dem Einsatz der an der Ausbildung beteiligten Kolleginnen und Kollegen zu verdanken. „Unser Schulzentrum, die Kursleitungen, die pflegerische Leitung des OP-Funktionsdienstes, die Bereichsleitungen, die Praxisanleiterinnen und -anleiter sowie viele weitere Beteiligte haben hervorragende Arbeit geleistet“, betont Pflegedirektor Serhat Sari. Während der dreijährigen Ausbildung haben Julia Frick und Alin Neff viel gelernt und umfassende Einblicke in verschiedenste OP-Bereiche erhalten. „Die Ausbildung besteht aus Schul- und Praxisblöcken. In den Schulblöcken lernt man größtenteils theoretisches Wissen wie Anatomie, Physiologie, Pathophysiologie, aber auch Recht und Hygiene. Außerdem haben wir am UKS die Möglichkeit, in einem Demo-OP Übungseinheiten wahrzunehmen“, erklärt Julia Frick. Als erster Kurs waren sie und ihre Mit-Auszubildenden Vorreiter für die staatlich anerkannte OTA-Ausbildung am UKS. „Anfangs waren noch nicht alle Abläufe fest etabliert, und manches musste angepasst werden“, erinnert sich Neff. „Aber wir haben auch diese herausfordernden Momente erfolgreich gemeistert.“ Die beiden betonen, dass sie sich sowohl fachlich als auch persönlich stark weiterentwickelt haben. Ein großer Vorteil des UKS als Maximalversorger sei vor allem die große Bandbreite der Ausbildung: „Wir konnten in viele verschiedene Bereiche blicken und Operationen sehen, die in kleineren Häusern nicht durchgeführt werden“, betont Alin Neff. „Dadurch kann man am UKS enorm viel lernen“, ergänzt Julia Frick. Die beiden engagierten OTAs sind ein großer Gewinn für das UKS. Pflegedirektor Serhat Sari ist überzeugt: „Sie werden jetzt selbst Vorbilder für andere junge Menschen sein - so, wie ihre Familie und Freunde es einst für sie waren.“ PR-Anzeigen Die beiden Operationstechnischen Assistentinnen Julia Frick (links) und Alin Neff (rechts) sind ein eingespieltes Duo. Kein Wunder, denn die beiden haben zusammen drei Jahre lang ihre Ausbildung am Universitätsklinikum des Saarlandes absolviert. PR-Anzeigen Training im Demo-OP: Alin Neff (rechts) hat sich komplett für die Arbeit am OP-Tisch eingekleidet und übt das Nähen von Wunden an einem speziellen Übungskissen. Julia Frick (links) reicht ihr dazu den Spezialfaden an. Fotos: Laura Glücklich/ UKS)
Laden...
Laden...