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SaarLorLux Magazin Sommer 2026

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Das SaarLorLux Magazin berichtet über die SaarLorLux Region mit Fokus auf das Saarland, Luxemburg und die angrenzenden Regionen. Im Mittelpunkt stehen beeindruckende Menschen, regionale Unternehmen, inspirierende Erfolgsgeschichten sowie kulinarische Highlights und besondere Orte. Als hochwertiges Lifestyle Magazin verbindet es Themen wie Tourismus, Genuss, Events und Business mit authentischem Storytelling. Mit emotionalen und echten Geschichten möchten wir berühren, begeistern und Menschen in der Region SaarLorLux miteinander verbinden – fernab vom hektischen Großstadtleben.

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PR-Anzeigen beauté wellness&médecine 50 Gesunde Bereiche des Gehirns besser schützen Kliniken für Strahlentherapie und Neuroradiologie an interregionalem Forschungsprojekt zur Hochpräzisionsbestrahlung von Hirnmetastasen beteiligt - EU-Förderung von mehr als 1,1 Mio. Euro. SaarLorLux MAGAZIN Die Kliniken für Strahlentherapie und Neuroradiologie des Universitätsklinikums des Saarlandes (UKS) forschen an der Verbesserung der Hochpräzisionsbestrahlung von Hirnmetastasen. An der grenzüberschreitenden Forschungsinitiative sind neben den beiden Homburger Kliniken weitere Partner in Luxemburg, Frankreich und Belgien beteiligt. Für das internationale Projekt hat der Verbund nun eine hochrangige Förderung der Europäischen Union in Höhe von rund 1,1 Mio. Euro erhalten. Auch das Saarland fördert das Vorhaben mit rund 92.000 Euro. Staatssekretärin Bettina Altesleben zusammen mit v. l. n. r. Prof. Dr. Wolfgang Reith, Prof. Dr. Robert Ernst, Prof. Dr. Matthias Hannig, Dr. Paul Retif und Prof. Dr. Markus Hecht. Für ein Treffen des Forschungskonsortiums zum Projekt PROTECT-DTI waren Expertinnen und Experten aus der Großregion ans Universitätsklinikum des Saarlandes gekommen. Es war die erste Zusammenkunft nach der Förderzusage, über die sich der Verbund freuen konnte: Interreg, ein Regionalprogramm der Europäischen Union zur Förderung grenzüberschreitender Zusammenarbeit, unterstützt die Initiative mit 1.122.515 Euro. „Wir freuen uns sehr, dass unser internationales Forschungsprojekt gefördert wird“, so Prof. Dr. Markus Hecht, Direktor der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie am UKS. Denn Forschungsarbeit ist auch ein wesentliches Ziel des zertifizierten Universitätsmedizinischen Zentrums für Tumorerkrankungen des Saarlandes (UTS) am Homburger Klinikum. „Mit dem UTS verpflichten wir uns nicht nur der interdisziplinären Krebsbehandlung auf höchstem Niveau. Ebenso wollen wir zu einer kontinuierlichen Verbesserung beitragen und wissenschaftlich basierte Therapieverfahren etablieren“, so Prof. Hecht. Zusammen mit seinem Klinikteam hatte er das Treffen des interregionalen Konsortiums im Saarland organisiert. Daran nahmen Expertinnen und Experten der insgesamt acht beteiligten Partner teil, darunter Vertreter des Regionalen Krankenhausverbunds Metz-Thionville (CHR Metz-Thionville), unter dessen Leitung das Forschungsprojekt steht, sowie weitere Projektpartner aus Luxemburg, Belgien und Frankreich. Staatssekretä- Foto: Christian Schütz/UKS

PR-Anzeigen rin Bettina Altesleben überbrachte die Grußworte des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit, das das Forschungsprojekt zur Optimierung der Patientenversorgung ebenfalls mit rund 92.000 Euro fördert. „Dieses Projekt zeigt eindrucksvoll, wie grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Großregion dazu beiträgt, medizinische Innovation voranzubringen. Mit der EU-Förderung wird Forschung ermöglicht, die darauf abzielt, die Behandlung von Hirnmetastasen noch präziser und schonender zu gestalten und dabei insbesondere gesunde Hirnstrukturen besser zu schützen. Das kommt nicht nur den Patientinnen und Patienten in unserer Region zugute, sondern hat einen Nutzen weit darüber hinaus“, so Altesleben. „Wir forschen gemeinsam daran, die Hochpräzisionsbestrahlung von Hirnmetastasen weiter zu verbessern“, erklärt Prof. Hecht das Ziel des Konsortiums. Metastasen sind Tochtergeschwulste eines Haupttumors, die sich auch im Gehirn ansiedeln können. „Mit der modernen Strahlentherapie können wir diese bösartigen Absiedlungen im Gehirn gut behandeln. Dabei werden die Metastasen sehr präzise bestrahlt, die umliegenden gesunden Strukturen sollen so weit wie möglich geschützt werden.“ Zwar wird bei der Therapie bereits darauf geachtet, andere Bereiche des Gehirns auszusparen, doch die Medizin steht hier auch vor Herausforderungen. Denn große Teile der funktionell wichtigen Strukturen bleiben in der üblichen Planung unsichtbar. Dazu zählt die sogenannte weiße Substanz, deren Faserbahnen eine wichtige Grundlage für Kognition und Funktion bilden. Der Ansatz ist nun, diese Strukturen für die Bestrahlungsplanung sichtbar zu machen und gezielt schonen zu können. „Mit der sogenannten Diffusions-Tensor-Bildgebung (DTI) lassen sich diese komplexen Faserbahnen dreidimensional darstellen“, so Prof. Dr. Wolfgang Reith, Direktor der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Neuroradiologie. Doch diese Bildgebung in der Bestrahlungsplanung zu nutzen, ist komplex. „Eine wesentliche Herausforderung im Projekt ist, dass wir die Daten aus dem DTI harmonisieren müssen. Das heißt, die Datenpro- tokolle müssen vereinheitlicht werden, sodass sie in die Bestrahlungsplanung übertragen werden können und wir alle auf derselben Grundlage arbeiten.“ Ist dies erreicht, soll die neue Vorgehensweise in einer klinischen Studie bei Patientinnen und Patienten untersucht werden. Schließlich zielt das Projekt darauf ab, die gewonnenen Erkenntnisse zu etablieren und zu verbreiten. „Es ist uns ein großes Anliegen, dass unsere Erkenntnisse auch anderen Kliniken zur Verfügung stehen. Wir möchten die Bestrahlung von Hirnmetastasen nicht nur in der Großregion verbessern, sondern auch darüber hinaus.“ Mit dem Forschungsprojekt, das zu Jahresbeginn gestartet ist und bis Ende 2028 läuft, hat sich das Konsortium ein wichtiges Ziel gesetzt. Es könnte dazu führen, dass die Bestrahlung von Metastasen im Gehirn künftig noch schonender für umliegende Hirnstrukturen möglich wird. Die Expertinnen und Experten aus Homburg sowie den Zentren in Frankreich, Luxemburg und Belgien könnten somit zu einem wichtigen medizinischen Fortschritt beitragen. beauté wellness&médecine 51 gedanken futter Feste Schlafenszeiten einhalten: Ein regelmäßiger Schlafrhythmus unterstützt die innere Uhr. Versuchen Sie daher, möglichst zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen und aufzustehen, auch an freien Tagen. Was uns den Schlaf raubt Ein erholsamer Schlaf ist die Grundlage für Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden. Dennoch haben viele Menschen Schwierigkeiten beim Ein- oder Durchschlafen. Frauen sind dabei häufiger betroffen als Männer. Die Folgen reichen von Müdigkeit und Konzentrationsproblemen bis hin zu einer erhöhten Belastung für Körper und Psyche. Die Gründe für schlechten Schlaf sind vielfältig. Kreisende Gedanken, Stress, gesundheitliche Beschwerden oder störende Geräusche können uns nachts wachhalten. Umso wichtiger ist es, die eigenen Schlafgewohnheiten bewusst in den Blick zu nehmen. Mit diesen Tipps können Sie Ihre Schlafqualität verbessern: Koffein rechtzeitig vermeiden: Kaffee, Energydrinks, Cola oder bestimmte Teesorten können die Nachtruhe beeinträchtigen. Verzichten Sie möglichst ab dem späten Nachmittag auf koffeinhaltige Getränke. Abendrituale schaffen: Wiederkehrende Rituale helfen dem Körper, in den Ruhemodus zu wechseln. Eine kurze Atemübung, entspannende Musik, eine Tasse Kräutertee oder einige Seiten in einem Buch können das Einschlafen erleichtern. Nicht unter Druck setzen: Wer nachts nicht einschlafen kann, sollte nicht unruhig im Bett liegen bleiben. Oft hilft es, kurz aufzustehen und einer ruhigen Tätigkeit nachzugehen, bis die Müdigkeit zurückkehrt. Den Blick auf die Uhr vermeiden: Ständiges Kontrollieren der Uhrzeit erzeugt zusätzlichen Druck. Drehen Sie den Wecker daher am besten so, dass Sie die Uhrzeit nachts nicht sehen können. Guter Schlaf ist keine Selbstverständlichkeit, sondern das Ergebnis gesunder Gewohnheiten. Schon kleine Veränderungen im Alltag können dazu beitragen, nachts besser zur Ruhe zu kommen. SaarLorLux MAGAZIN