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SaarLorLux Magazin Winter 2024

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PR-Anzeigen AFFAIRE&INVESTISSEMENT 14 CHILDHOOD-HAUS Feierlich eröffnet von Ihrer Majestät Königin Silvia von Schweden Vor mehr als 500 Gästen sowie im Beisein Ihrer Majestät Königin Silvia von Schweden, Ministerpräsidentin Anke Rehlinger und Dr. Oskar Prinz von Preußen, Herrenmeister des Johanniterordens, ist heute am Universitätsklinikum des Saarlandes (UKS) in Homburg das erste Childhood-Haus / Johanniter Kinderschutzkompetenzzentrum des Bundeslandes feierlich eröffnet worden. Eine Förder- sowie eine Grundlagen- und Gesellschaftervereinbarung waren im März von der Genossenschaft Rheinland-Pfalz-Saar des Johanniterordens, der World Childhood Foundation und dem Universitätsklinikum des Saarlandes unterzeichnet worden. Im Childhood-Haus / Johanniter Kinderschutzkompetenzzentrum werden (von links nach rechts): Erste Reihe - Prof. Dr. Jennifer Diedler, Dr. Oskar Prinz von Preußen, Prof. Dr. Eva Möhler, Königin Silvia von Schweden, Anke Rehlinger, Veronika Wand-Danielsson, David Lindemann, Zweite Reihe - Thorsten Gruner, Dr. Friederike Bagel, Dr. Magnus Jung, Dr. Wittigo von Rabenau, Petra Berg, Dritte Reihe: Julia Woeste, Bettina Rottke, Serhat Sari, Prof. Dr. Matthias Hannig, Dr. Astrid Helling-Bakki, Vierte Reihe - Felix Graf von Hardenberg, Judith Bader, Michael Forster, Martin Kruse ab sofort zum Wohle der von Gewalt und Misshandlungen betroffenen Kinder und Jugendlichen die bestehenden Angebote und Netzwerkstrukturen der Kindertrauma-Ambulanzen, der Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie der Kinderklinik des UKS gebündelt und eine transdisziplinäre Zusammenarbeit von Medizin, Psychologie, Jugendhilfe, Polizei, Staatsanwaltschaft und Justiz unter einem gemeinsamen Dach ermöglicht - in kinderfreundlichen Räumlichkeiten. „Das ist ein echter Meilenstein für die betroffenen Kinder, die nun nach einem Misshandlungsverdacht nicht mehr durch viele Instanzen gehen müssen, sondern eine traumasensible Umgebung mit einer konstanten psychosozialen Begleitung für eine professionelle medizinische, psychologische und juristische Aufarbeitung haben“, sagte Prof. Eva Möhler, Direktorin der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie am UKS. „Kinder sind nicht nur Erwachsene der Zukunft. Sie sind unser Hier und Heute! Ihre Rechte müssen wir wahren und jedes Kind bestmöglich darin unterstützen, als starke und selbstbestimmte Persönlichkeit heranwachsen zu können. Das Childhood-Haus Saarland kann hierzu einen wichtigen Baustein beitragen, und ich wünsche ihm das bestmögliche Gelingen“, erklärte Ihre Majestät Königin Silvia von Schweden, die sich im Anschluss an ihre Ansprache im voll besetzten Hörsaal bei einem Rundgang durch das Fotos: Quelle (UKS / Laura Glücklich) SaarLorLux MAGAZIN

PR-Anzeigen Childhood-Haus einen Eindruck von den Räumlichkeiten verschaffte und das Gespräch mit den dort Beschäftigten suchte. Die von ihr 1999 gegründete World Childhood Foundation macht sich weltweit für das Recht auf eine Kindheit frei von sexualisierter Gewalt und Missbrauch stark, hat in Deutschland bereits zehn Childhood-Häuser auf den Weg gebracht und trägt am elften Standort in Homburg unter anderem die Kosten für eine gerichtssichere Vernehmungstechnik, für die gesamte medizinische Ausstattung, für die Möblierung und für eine Projektleiterstelle zur Implementierung der Workflows in den ersten sechs Monaten. In einer Höhe von 1,2 Millionen Euro hat die Genossenschaft Rheinland-Pfalz-Saar des Johanniterordens den Großteil der Kosten für die Sanierungsarbeiten übernommen. Dazu erklärt Dr. Wittigo von Rabenau, regierender Kommendator: „Der Johanniterorden in Rheinland-Pfalz und im Saarland sieht sich seit je her der Gesundheit, der psychischen und physischen Unverletzlichkeit, dem Wohlergehen und den unverbrüchlichen Rechten von Kindern und Jugendlichen verpflichtet. Unterstützt und engagiert vorangetrieben wurde das Projekt von Beginn an auch durch das saarländische Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit, welches jährlich Personalkosten in Höhe von 100.000 Euro tragen wird. Ministerpräsidentin Anke Rehlinger betonte in ihrem Grußwort: „Kinderschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Deshalb hat die saarländische Landesregierung in den vergangenen Jahren zahlreiche Maßnahmen auf den Weg gebracht, um den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor jeglicher Gewalt weiter zu verbessern. „Für die großzügige Unterstützung danken wir dem Saarländischen Gesundheitsministerium, der World Childhood Foundation und insbesondere auch der Genossenschaft Rheinland-Pfalz/Saar des Johanniterordens, welche die Arbeit unserer Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie bereits seit 15 Jahren fördert. Ohne das Engagement dieser und vieler weiterer Förderer wären Realisierung und Betrieb des Childhood-Hauses nicht möglich“, erklärte Bettina Rottke, Kaufmännische Direktorin des UKS. Prof. Dr. Jennifer Diedler, Vorstandsvorsitzende des Universitätsklinikums, ergänzte: „Es erfüllt uns mit Stolz und mit großer Freude, dieses Haus heute hier in Homburg einzuweihen und zu eröffnen. Möge es in Zukunft eine sichere Zuflucht und Anlaufstelle für von Gewalt und Misshandlungen betroffene Kinder und Jugendliche sein, in der sie eine noch bessere Betreuung und Begleitung erfahren.“ AFFAIRE&INVESTISSEMENT 15 THINK ABOUT IT WENN SELBST- ZWEIFEL NAGEN Negative Denkmuster brechen: Befreien Sie sich von Selbstzweifeln! Ich kann das nicht. Eigentlich kann ich gar nichts.“ Die meisten Menschen haben Momente, in denen sie so oder ähnlich über sich denken. Solange es nur Momente sind, in denen solche Selbstzweifel den Glauben an die eigenen Fähigkeiten lahmlegen, gibt es wenig Grund zur Sorge. Problematisch wird es, wenn destruktive Selbstzweifel dauerhaft das Denken bestimmen und dafür sorgen, dass wir uns gar nichts mehr zutrauen. ? Im stillen Glauben, dass Sie nicht gut oder kompetent genug sind? Zweifeln Sie an sich und Ihrer Arbeit? Leiden Sie ständig unter der Angst zu versagen? Selbstzweifel können jedoch ein hilfreiches Korrektiv unseres Denkens und Handelns sein. Werden sie jedoch übermächtig, schüren sie in uns Versagensängste und verhindern, dass wir unser Potenzial voll entfalten. Lesen Sie heute, wie Sie z.B. übertriebene und unnötige Selbstzweifel überwinden und mehr an sich und Ihre Fähigkeiten glauben. .Schrauben Sie Ihre Ansprüche an sich auf ein realistisches Maß herunter und legen Sie Ihren Perfektionismus ab. Nehmen Sie Anerkennung an, ohne Ihre Leistung herunterzuspielen. Teilen Sie aktiv Ihre kleinen und großen Erfolge mit anderen und loben Sie sich ruhig auch mal selbst. Führen Sie ein Erfolgstagebuch und notieren Sie darin Ihre Leistungen, Erfolge und positives Feedback, das Sie bekommen. So haben Sie den Beweis Schwarz auf Weiß. Stoppen Sie negative Selbstgespräche und richten Sie Ihren Blick auf das, was Sie gut machen und können. Motivieren Sie sich selbst, statt sich klein zu machen. Tauschen Sie sich mit anderen über Ihre Arbeit aus. Das hilft Ihnen, Ihre Leistung objektiver zu beurteilen, und Sie werden sehen, dass andere Ihre Arbeit schätzen. MERKE Selbstzweifel sind ein Saboteur des Erfolgs. Zweifel kennt jeder, gelegentliche Unsicherheit ist normal. Chronisch aber wirkt sie lähmend bis zerstörerisch. SaarLorLux MAGAZIN