PR-Anzeigen AUTOMOBILE&TECHNIQUE 22 ANSATZPUNKTE Make Automotive Germany Great Again 4. Förderung durch Start-up-Kollaborationen Sofort: Integration von Start-ups, die innovative Technologien wie Blockchain oder andere Verfahren zur Transparenzsteigerung in der Lieferkette bieten. Innerhalb von 3 Jahren: Einführung von Start-up-Lösungen für die Fabrikautomatisierung und Optimierung der Lieferketten mithilfe von KI. Diese Zusammenarbeit sollte gezielt gefördert werden. 5. Batteriezellproduktion in Europa stärken Sofort: Planung und Finanzierung neuer Batteriefabriken sowie weiterer Komponenten für alternative Antriebe. Hierbei sollte auch eine stärkere Einbindung europäischer Partner erfolgen. Darüber hinaus sollten unternehmensübergreifende Produktivitätsinitiativen aufgesetzt werden, um die Kosten je Zelle zu reduzieren. 6. Nachhaltige Produktion und Kreislaufwirtschaft fördern Sofort: Einführung nachhaltiger Standards in der Produktion (z. B. CO₂-neutrale Werke) und Pilotprojekte zur Nutzung recycelter Materialien. Innerhalb von 3 Jahren: Aufbau eines funktionierenden Systems für die Kreislaufwirtschaft, um Batterien und andere Materialien effizient zu recyceln. 7. Globale Marktstrategie erweitern Sofort: Identifikation von Wachstumsmärkten (insbesondere Indien, Afrika und Südostasien) und Aufbau strategischer Partnerschaften mit den dort aktuellen Innovationstreibern. Dies gilt auch für China. SaarLorLux MAGAZIN Innerhalb von 3 Jahren: Lokalisierung der Produktion und Verkaufsstrategien in den Zielmärkten, um regionale Anforderungen deutlich besser zu berücksichtigen und beim Hochlauf von Anfang an dabei zu sein. 8. Attraktivere Finanzierungsmodelle für Kunden Sofort: Einführung von Leasing-, Abonnement- und Finanzierungsmodellen, die den Käufern mehr Sicherheit bieten und zusätzliche Fahrzeugwechsel während der Laufzeit ermöglichen. Beispiele hierfür könnten flexible Abonnementmodelle sein, bei denen Kunden zwischen verschiedenen Fahrzeugen wechseln können, um unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht zu werden. Die Marktattraktivität deutscher Fahrzeuge sollte deutlich durch Alleinstellungsmerkmale gesteigert werden. 9. Stärkung der Marke „Made in Germany“ Sofort: Start von Marketingkampagnen, die die Qualität, Nachhaltigkeit und Sicherheit der Fahrzeuge deutscher Hersteller betonen. Auch die in den Fahrzeugen und Systemen eingesetzten Innovationen sollten mehr hervorgehoben werden - der Fokus allein auf Fahrspaß reicht jetzt nicht mehr aus. 10. Qualifikation und Umschulung der Arbeitskräfte Sofort: Entwicklung und Förderung von Umschulungsprogrammen in Schlüsseltechnologien wie Elektromobilität, Software, Digitalisierung und KI. Die hierbei erforderlichen Qualifizierungsmaßnahmen sollten auch die Innovationsfähigkeit der Mitarbeiter stärker betonen. Diese gilt er jetzt herauszufordern. Zusammenfassung Diese zehn zeitlich noch zu staffelnden Maßnahmen schaffen bei richtiger Umsetzung die Grundlage für eine nachhaltige Wiederbelebung und langfristige Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Automobilindustrie. Auch wenn zur Umsetzung dieser Maßnahmenpakete noch detaillierte Planungen erforderlich sind, lassen sich daraus bereits konkrete Vorgehensweisen und Prioritäten ableiten. Dies gilt zum Beispiel für die Einführung von Pilotprojekten oder aber auch die Zusammenarbeit mit strategischen Partnern. Entsprechende Initiativen sollten von den betroffenen Herstellern, Zulieferern, dem VDA, dem VDIK sowie weiteren Verbänden und politischen Entscheidungsträgern angestoßen werden. Was aktuell im Kreis der Hersteller und Zulieferer machbar ist und in Planung ist, werden wir beim nächsten Automobilkongress des AKJ Automotive am 7./8. Mai 2025 in Saarbrücken mit 18 Rednern und Moderatoren aus der Branche bewerten und diskutieren (vgl. www.automobilkongress.de). SCAN MICH! Weitere Infos AKJ Automotive c/o Institut für Produktions- und Logistiksysteme Heinrich-Barth-Str. 32 66115 Saarbrücken E-Mail: kjschmidt@iplnet.de www.akjnet.de und www.iplnet.de
PR-Anzeigen RECTEURSTREFFEN Deutsche und französische Bildungsminister diskutieren über grenzüberschreitende Bildung AFFAIRE&INVESTISSEMENT 23 v.l. Ministerpräsidentin des Saarlandes, Anke Rehlinger und französische Bildungsministerin Anne Genetet Mitte November trafen sich die deutschen Bildungsministerinnen und -minister mit ihren französischen Pendants, den recteurs d'académies français, in Saarbrücken, um über Strategien zur Förderung der Partnersprache zu diskutieren. Die Bevollmächtigte für die deutsch-französische kulturelle Zusammenarbeit, die Ministerpräsidentin des Saarlandes, Anke Rehlinger, eröffnete das Treffen gemeinsam mit der französischen Bildungsministerin Anne Genetet und der Vorsitzenden der deutschen Kultusministerkonferenz, Christine Streichert-Clivot. „In einer Zeit, in der Europa vor großen Herausforderungen steht, ist es von entscheidender Bedeutung, dass wir Brücken des Verständnisses und des Dialogs bauen. Gerade vor dem Hintergrund der weltpolitischen Ereignisse müssen wir die Rolle Europas in der Welt stärken und als Gemeinschaft voranschreiten. In diesem Zusammenhang ist die deutsch-französische Achse als Motor einer souveränen und unabhängigen Union wichtiger denn je. Umso wichtiger ist es, dass wir das gegenseitige Verständnis und den Austausch fördern - und die Sprache ist der Schlüssel dazu“, sagte die Bevollmächtigte nach dem Treffen der Rektoren. Man habe daher nicht nur die bisherigen Maßnahmen zum Erlernen der Partnersprache auf den Prüfstand gestellt, sondern auch weitere Maßnahmen miteinander diskutiert. Diese wurden in einer Saarbrücker Erklärung festgehalten: Mit ihr wurde eine gemeinsame Vereinbarung zur Förderung der Sprachkenntnisse und des grenzüberschreitenden Bewusstseins bei Kindern und Jugendlichen geschlossen. Im Fokus des Arbeitstreffens lag dabei das Thema Transformation und die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung im Bildungsbereich. Gemeinsam wolle man den Einsatz digitaler Technologien zum schnelleren Spracherwerb vorantreiben, aber auch den Austausch von Lehrkräften beider Länder deutlich ausweiten, so Rehlinger abschließend. Fotos: Quelle Staatskanzlei Saarland SaarLorLux MAGAZIN
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