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SaarLorLux Magazin Winter 2024

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PR-Anzeigen AFFAIRE&INVESTISSEMENT 48 NETZWERK TRASAAR Impulse für den Wandel Drei minus für den Wirtschaftsstandort Saarland: Mit einer Unternehmensumfrage aus dem letzten Jahr hat die IHK politischen Handlungsbedarf offengelegt - und einen ersten Meilenstein im Transformationsprojekt TraSaar gesetzt. In dem Netzwerk, das im vorigen Jahr startete und bis 2025 läuft, wollen sieben Partner - unter ihnen die IHK Saarland - Handlungsempfehlungen an die Politik erarbeiten, damit der Strukturwandel gelingt und der Wirtschaftsstandort Saarland gestärkt wird. Wie es um diesen aktuell bestellt ist, zeigt die Umfrage, die die IHK als verantwortlicher Partner für Frage: „Wie beurteilen Sie das Saarland insgesamt als Wirtschaftsstandort?“ Ergebnis: Note 3,4 für den Wirtschaftsstandort Saarland das TraSaar-Teilprojekt „Infrastruktur und Standortattraktivität“ vorlegte. Rund 100 Unternehmen mit 50.000 Beschäftigten beteiligten sich daran. Das Ergebnis der Umfrage zeigt Licht und Schatten. Konkret erhält der Wirtschaftsstandort von den Unternehmen, die überwiegend aus dem Industrie-Sektor antworteten, die Note 3,4 - also gerade noch befriedigend. Gefragt wurde nach der Wichtigkeit zentraler Standortfaktoren und der Zufriedenheit mit ihnen, bewertet wurde auf einer 5er-Skala. Auf dieser Basis identifizierte Teilprojekt-Leiter Julian Brill die Stärken, Schwächen, Chan- cen und Risiken des Standorts. Punkten kann der Standort auf den Feldern Lebensqualität, Technologietransfer und Innovation. Dagegen sehen die Befragten teils erhebliche Mängel bei der Verfügbarkeit von Arbeitskräften, der Qualität der Infrastruktur, der Höhe der Standortkosten, der Serviceorientierung der öffentlichen Verwaltung und der Verfügbarkeit sowie der Ausgestaltung von Förderprogrammen. Fazit: Es besteht dringender Handlungsbedarf, um die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes und der Unternehmen zu verbessern. Quelle: Umfrage zur Standortattraktivität, IHK Saarland/ TraSaar, 2023. 08.05.2023. SaarLorLux MAGAZIN

PR-Anzeigen AFFAIRE&INVESTISSEMENT 49 Wir sind Teil der Lösung! Die Untersuchung lieferte zudem erste Handlungsempfehlungen. Die Landesregierung sei gefordert, zeitnah eine Zukunftsstrategie zu erarbeiten, „die die Sorgen und Nöte der Unternehmen berücksichtigt und den Wirtschaftsstandort Saarland fit für die Zukunft macht“, sagte IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Frank Thomé bei der Präsentation der Umfrage. Neben zahlreichen Chancen zeigten sich darin „erhebliche Risiken für die Zukunftsfähigkeit des Saarlandes“, resümierte Dr. Carsten Meier, IHK-Geschäftsführer Wirtschaftspolitik und Unternehmensförderung. Neben dem Fachkräftemangel belaste vor allem eine „überbordende Bürokratie, die den Unternehmergeist lähmt und immer mehr zum Investitionshemmnis wird“. Abhilfe sei dringend nötig. Die IHK hat die Ergebnisse der Studie zum Anlass genommen, ihren Austausch mit der Landesregierung weiter zu intensivieren und die aufgezeigten Stärken und Schwächen des Standortes zu diskutieren. Ziel ist es, die Lage und Perspektiven schonungslos zu analysieren, die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen und gemeinsam Wege aufzuzeigen, wie die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Saarland vor dem Hintergrund konjunktureller und struktureller Herausforderungen gesteigert werden kann. Begleitet wird der Diskurs durch einen intensiven Informations- und Diskussionsprozess mit Akteuren aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft, Arbeitnehmern und Öffentlichkeit auf allen Ebenen, um eine breite Akzeptanz für notwendige Veränderungen zu erreichen. Während die Netzwerkarbeit auch in den anderen Teilprojekten voranschreite, stehe über allem das Ziel, „den Transformationsprozess erfolgreich zu gestalten, damit das Saarland auch in Zukunft Autoland bleibt“, sagte Meier. Das TraSaar-Projekt wird vom Bund mit 7,1 Millionen Euro gefördert. Netzwerk-Partner in sechs Teilprojekten sind die IHK, die Arbeitskammer, der Verein autoregion, die Gesellschaft für Transformationsmanagement Saar (GeTS), die IG Metall Transformationswerkstatt, das Zentrum für Mechatronik und Automatisierungstechnik (ZeMA) und das saarländische Wirtschaftsministerium als strategischer Partner. Ein weiteres Instrument zur Vernetzung der saarländischen Unternehmen ist die vom Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitales und Energie (MWIDE) initiierte interaktive Industrielandkarte unter Federführung der IHK. Die Online-Plattform hat die Fähigkeit auf eine Landkarte saarländische Unternehmen und deren Spezialfähigkeiten darzustellen, um eine Geschäftsanbahnung und Kommunikation zu ermöglichen. So ist es möglich, die individuellen Produktionsverfahren oder Kernkompetenzen saarländischer Unternehmen auch für den überregionalen und internationalen Markt anzubieten. Weitere Infos GeTs - Netzwerk TraSaar Konrad-Zuse-Straße 13 66115 Saarbrücken Tel 0681 38 75 11-00 www.TraSaar.saarland SCAN MICH! TraSaar - Netzwerk für Transformation trasaarnetzwerk TraSaar - Netzwerk für Transformation SaarLorLux MAGAZIN